Warum sollten Sie Ihr Leitungswasser überhaupt filtern?

Die Abwasserreinigung stellt die Gemeinden in Deutschland vor große Probleme. Jeder kann sich vorstellen welche unerwünschten Lasten im Abwasser mitgeführt werden. Krankenhäuser, Pflegeheime, Industriebetriebe und Privathaushalte leiten  jeden Tag  chemische Verbindungen und Arzneimittelreste in unser Abwasser und bescheren damit den Wasserwerken bei der Wiederaufbereitung teure Aufgaben. Bis zu 630.000 Tonnen Chemikalien aus Wasch- und Reinigungsmitteln werden pro Jahr alleine von privaten Haushalten mit dem Abwasser entsorgt. Zusätzlich kommen rund 10.500 Tonnen Chemikalien aus Kosmetikprodukten und Körperpflegemitteln der Privathaushalte hinzu. Besonders brisant sind die ca. 8100 Tonnen an Arzneimittelresten. Noch immer entsorgen ca. 47 Prozent der deutschen Bevölkerung ihre abgelaufenen Arzneimittel "durch Runterspülen in der Toilette". Laut Umweltbundesamt im Bericht von 2011 wurden bereits 23 Wirkstoffe aus Medikamenten im Leitungswasser gefunden! In Deutschland sind ca. 3.000 verschiedene Wirkstoffe im Arzneimittelmarkt im Verkauf, zu Viele um vollständig danach zu suchen.

Die Provitec®-Systeme entfernen zuverlässig Medikamentenrückstände, PFT, Hormone, Uran, Röntgenkontrastmittel und andere  unerwünschte Begleitstoffe wie z.B. Schwermetallionen bis unter die Nachweisgrenze. Wichtig ist außerdem die passive Sicherheit vor unliebsamen, heute noch unbekannten Überraschungen im Trinkwasser. Interessant ist unser Filter auch zur privaten Krisenvorsorge: der Anschluss an ein Regenwasserfass ist problemlos möglich. Es genügt ein minimaler Betriebsdruck von 0,3 bar, also ein Gefälle von drei Metern.

Unser Anspruch für bestes Trinkwasser bedeutet: frei von Nitrat, Uran, organischen Verbindungen (z. B. Pflanzenschutzmittel), Lösungsmitteln, Arzneimittel‐ und Antibiotikarückständen, Hormonen, Pseudohormonen, kurz‐ und langkettigen Molekülen, Chlor, Schwermetallen (präventiv) wie z. B. Blei, Kadmium, Nickel, radioaktiven Stoffen wie z. B. Uran, Bakterien, Mikroorganismen, Parasiten, Viren, u.v.m. Plus präventive Sicherheit gegen heute noch unbekannte Begleitstoffe im Rohwasser.

Einige Beispiele aus den Provitec®-Gutachten:

Polio Viren sind mit einer Größe von nur 27 Nanometern die kleinsten Viren überhaupt - der PROaqua4200® hält durch Absorption in den Kartuschen selbst diese Winzlinge sicher zurück. Prof. Dr. Förster (Pettenkofer Institut München) erteilte in diesem Punkt das Qualitätsurteil „hervorragend”.

Organische Verbindungen (z.B. Pflanzenschutzmittel) entfernt unser PROaqua4200 aus dem Versuchswasser bei 16fach überschrittenen Grenzwerten bis unter die Nachweisgrenze (Test durch die Landesgewerbeanstalt Bayern). Schwermetallionen werden im Redoxolgranulat zurückgehalten und sind im Labor nicht mehr nachweisbar.

Coliforme Keime sind selbst nach einer Standzeit von vier Monaten (der Filter wurde mit Keimen vollgepumpt und vier Monate stehen gelassen) im gefilterten Wasser nicht nachweisbar - der medizinische Bakterienfilter hält Bakterien und Parasiten sicher zurück!

Radionuklide wie z.B. Uran und Radium wurden  aus dem Rohwasser mit 1,0 Becquerel pro Liter zu über 98% vom PROaqua4200® System entfernt (Laborversuch beim ESWE-Institut Wiesbaden 2/2005).

Problem  Rohrleitung:

Schnitt durch ein Kaltwasserrohr
Kaltwasserrohr Münster Nord

 

Die Güte und Reinheit des Leitungswassers sollte  als Probe beim Endverbraucher, also direkt am Wasserhahn erfolgen. Wann wurde bei Ihnen Zuhause gemessen? Rohrleitungen und Armaturen sind Bioreaktoren, es gibt einen Austausch zwischen Wasser und Metall: je nach Bausubstanz und Stockwerkhöhe ergeben sich ganz verschiedene Qualitäten.  Wasser, das über vier Stunden in der Leitung gestanden hat, sollte man nicht für die Lebensmittelzubereitung  verwenden. Dieses sog. Stagnationswasser bitte in den Abfluss laufen lassen, bis frisches, deutlich kühleres Wasser nachströmt. Biofilme mit Lebewesen (Wasserasseln) in den Leitungsrohren sorgen ebenso für negative Schlagzeilen. Überschrift: gibt es vegetarisches Leitungswasser?

Flaschenwasser kaufen?

Die Alternative, das Trinkwasser in Flaschen zu kaufen, bringt keinen Vorteil, im Gegenteil:
Die Mineralwasserverordnung erlaubt teilweise höhere Grenzwerte als die Trinkwasserverordnung unseres Leitungswassers!

Fazit: Zahlreiche Wässer in Flaschen sind qualitativ schlechter als unbehandeltes Leitungswasser. foodwatch hat beispielhaft Mineralwasser getestet. Ergebnis: Drei von vier geprüften Produkten enthielten Uran. Es besteht in Deutschland noch keine Kennzeichnungspflicht! Nach meiner Meinung sollte es im Trinkwasser gar nicht vorkommen!

Für Nitrat wurde ein sog. “Orientierungswert” von 25 mg/l vereinbart. Achten Sie auf fehlende Angaben auf dem Flaschen-Etikett!

Frage: Wie lange steht das Wasser schon in den Flaschen? Geben die Plastikflaschen Weichmacher ab? Bei Einwegflaschen werden meist keine Acetaldehyd-Blocker beigemischt, dieser Stoff könnte daher in das Flaschenwasser übergehen! Hormonaktive Substanzen im Wasser durch Billig-Plastik sind keine Seltenheit! Das gilt auch für Erfrischungsgetränke vom Discounter in den weichen Plastikflaschen.

 

Ihr Beitrag zum Umweltschutz durch Eigenversorgung:

Täglich sind ca. 2000 LKWs mit Mineralwasserkisten alleine in Deutschland unterwegs. Um einen Liter Mineralwasser zu transportieren, geht unnötig viel CO² in die Luft. Wer Mineralwasser trinken will, sollte wenigstens deutsches Mineralwasser oder noch besser das Produkt eines nahe gelegenen Mineralwasserbrunnens kaufen. Der Flaschenwasser “Pro-Kopf-Verbrauch” der Deutschen liegt bei ca. 120 Litern pro Jahr!